In einer ganzheitlichen Betrachtung heisst Bewegung nicht nur die Bewegung/Beweglichkeit unseres Körpers, sondern auch unseres Denkens und Handelns und der biochemischen Abläufe in unserem Körper. Gesundheit heisst Wohlbefinden auf diesen drei Ebenen.

Zentrierung

Die Therapieform entstand in den 1960er Jahren in Amerika aus der Chiropraktik. In der Kinesiologie vereint sich Wissen und Anwendungen westlicher und fernöstlicher Heilmethoden aus den Bereichen Medizin, Bewegungs- und Ernährungslehre, Neurologie und Psychologie mit Reflexzonen, Akupressur und der Meridianlehre.

Ganzheitlichkeit, innere Harmonie und Ausgeglichenheit

Jeder Mensch ist in sich eine Einheit, bestehend aus seinem Körper (seinen Muskeln und Organen), seinem Denken (seinem Geist) und seinen Gefühlen (seiner Seele). Dieses System ist untrennbar miteinander verbunden. Ein sich stetig regulierender Prozess ermöglicht unserem Organismus, sich auch bei physischen oder psychischen Belastungen und Stress in einem ausgeglichenen und gesunden Zustand zu halten. Ziel dieser unbewussten Regulation ist, inneres Wohlbefinden zu erzeugen.

Testen des Psoas
Inneres Wohlbefinden ist die Grundlage, unsere Ressourcen zu fördern und unsere Selbstheilungsmechanismen entfalten zu lassen. Kinesiologie unterstützt diesen Regulationsprozess und ermöglicht, Bewegung entstehen zu lassen, wo aufgrund einer Belastung Bewegung blockiert ist.

Testen von Muskeln und Reflexzonen

Ein wichtiges Arbeitsmittel in der Kinesiologie ist das manuelle Testen von Muskeln und Reflexzonen. Körperliche, psychische sowie ernährungs- und stoffwechselbedingte Einflüsse haben Veränderungen der Muskelspannung zur Folge. Sowohl belastende als auch fördernde Einflüsse können über die Muskeltests wahrgenommen werden.

Dies gibt dem Therapeuten Aufschluss, welches das passende kinesiologische Therapieverfahren ist, um die Impulse zu finden, welche die Dysbalancen ausgleichen und die Selbstregulation unterstützen und fördern.